Werner' s Blog / Hobby / Modellbahn

Step 2

Nachdem nun die Gleisführung oberirdisch steht und ansehnlich über Rampen und Weichen führt, wurde nun auch das Gerüst für die Berge angefertigt. Grobe Führungen mit Holzlatten zeichnen die Umrisse und Endkanten der Berge vor. Das Ganze mit Fliegengitter aus Aluminium überspannt und angetackert. An den Gleisführungen wurden Portale eingearbeitet und hier und da ein wenig Form gegeben. Dann das Ganze mit Gips bestrichen und ein wenig geformt. 

Erstaunlich wie diese einfachen Mittel wirken. Man kann sich nun schon die Landschaft vorstellen.

Step 1

Einge Tage und viel mehr Schweiß weiter ist das Ganze nun fixiert. Den Schattenbahnhof muss man sich noch denken. Nicht immer hat man Lust dazu, stundenlang im kühlen Keller zu hocken und an dem Ding zu schrauben. Aber es hat Form angenommen.

Natürlich ließ es sich mein Freund nicht nehmen mich heute mit Akkuschrauber, einigen Utensilien und ungebrochenem Tatendrang heim zu suchen. Erstaunlicherweise brachte er es fertig, mit purer Planung, Improvisation und schierem gewaltfreiem Umgestalten die komplette Gleisführung auf die Platte zu bannen. Steigungen wurden mit einer elektrischen Stichsäge kurzerhand am vorgezeichneten Bleistiftstrich ausgesägt und auf immer größer werdende Holzstückchen aus Dachlatten als Rampe aufgebaut. So entstand binnen einiger Stunden zwei in sich greifende und teilweise auf einem Schienenstrang laufende Gleiskreise, die dazu auch noch über eine Rampe durch zwei Berge und später auch zweigleisig durch den Schattenbahnhof führen sollten. Und was mich am meißten beeindruckte: es können hier insgesamt vier Züge abwechselnd je zwei entgegengesetzt über die Anlage fahren. Ein kleines Industriegebiet ist auch dabei, da ich noch einen alten Kran besitze der, mit Motoren betrieben, hier seinen Dienst versehen soll.

Kellerprojekt

Was macht man, wenn man seit 1966 eine Eisenbahn besitzt, diese immer wieder gerne aufbaut doch nie den richtigen Platz dazu hat?

Klar, kaum das man umgezogen ist und nun alleine wohnt, also viel Zeit hat, läßt man sich von seienm Freund überreden, diese wieder aufzubauen. Nicht das es eigentlich der Freund ist der Spaß daran hat und schon mit vorgefertigten Plänen, oder auch ohne Plan, dazu überredet 'Wir bauen hier eine Modellbahn hin!'. Kurzerhand die Stellfläche im Keller gechecked, Mass genommen, diverse Radien bestimmt, Längen der Gleisführungen bestimmt, hier und da Berge eingeplant, einen mir bis dahin völlig unbekannten Schattenbahnhof dazu und nach einem wenig ermutigendem 'nächsten Samstag besorgen wir das Holz und bauen es auf' mich staunend im Keller stehen gelassen. 

Natürlich wurde am Samstag das Material heran geschafft, für eine L-Konstruktion mit Schattenbahnhof. Mehr oder weniger mit/ohne Plan wurden zwei Tischlerplatten in L-Form auf 6 10cm dicke, quadratische Balken, die als Füße dienen, geschraubt und von unten mit Latten verstärkt. Auf ca. 2,5 x 2,5 Meter , die Stirnseiten gut 1,20 Meter breit, entstand so gut zwei Stunden ein Gerüst als Grundlage. An beiden Seiten die Kurvenform eingesägt, nach unten gebogen und fixiert, mit einigen Gleisen grob die Grundzüge der Anlage bestimmt, verließ mich mein Freund mit den Worten 'dann kannst Du schonmal den Schattenbahnhof da drunter bauen und die Füße noch gegeneinander mit Querstreben absichern'. Schön! Nun denn hatte ich plötzlich einen Rohbau einer Modellbahnanlage im Keller stehen. Mal sehen was daraus wird.....